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Projektive Fragen

Die wichtigsten Fragearten

Aussagen über andere sind ehrlicher als Aussagen über sich selbst

Mit projektiven Fragen soll bewirkt werden, dass sich der Antwortende in eine andere Person hineinversetzen soll Sie werden daher immer dann mit ihnen zu rechnen haben, wenn der Eindruck entsteht, dass Sie in Bezug auf Ihre Meinung eher zurückhaltend sind und sich vor einer direkten Bewertung scheuen.

Psychologisch nutzt eine projektive Fragestellung die Tatsache, dass es uns offenbar leichter fällt, über andere und deren Verhaltensweisen zu sprechen als über unsere eigenen. Projektive Fragen sind zum Beispiel: "Was glauben Sie, denken Ihre Kollegen darüber?" Oder: "Wie würde sich Ihrer Meinung nach eine gute Führungskraft in dieser Situation verhalten?"

Projektive Fragen bergen für Sie eine Gefahr, deren Sie sich unbedingt bewusst sein sollten: Da Sie hier eher eine ehrliche Antwort zeigen, als wenn Sie sich direkt über sich selbst äußern müssten, erweist sich an Ihren Antworten sehr schnell, ob Ihre eigene Selbstdarstellung konsistent und ehrlich ist. Auch wenn es für Sie grundsätzlich darum gehen muss, sich für Sie vorteilhaft zu präsentieren: Bleiben Sie möglichst nah an der Wahrheit, denn spätestens Ihre Antworten auf projektive Fragen decken Widersprüche schonungslos auf.

Die wichtigsten Fragearten

Quelle: JOBworld