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Die Gesprächssituation

Allein und verlassen im Labyrinth?

Keine Angst

Wie in einem Labyrinth mögen Sie sich während des Vorstellungsgespräches vorkommen. Wenn Sie aber wissen, wie ein solches Gespräch üblicherweise abläuft, werden Sie schnell Licht ins Dunkel bringen und feststellen, dass Sie Ihr Ziel erreichen können. Wenn Ihnen klar wird, worauf es im Einzelnen ankommt und welche Themen angesprochen werden, werden Sie bei entsprechender Vorbereitung schnell Ihre Ängste und Hemmungen überwinden.

Mit wem Sie es zu tun haben werden

In kleineren Unternehmen werden Sie es in der Regel mit dem Chef persönlich zu tun haben, in größeren Unternehmen werden die Personalabteilung und die zuständige Fachabteilung beteiligt sein. Entweder führen es Personalchef und Fachvorgesetzter gemeinsam, oder es findet in zwei getrennten Blöcken statt. Manchmal sind weitere Teilnehmer beteiligt (z.B. ein Mitglied des Betriebsrates).

Prüfen Ihrer Qualifikation

Der Personalchef oder sein Vertreter wird zunächst klären, ob Sie auf Grund Ihrer Qualifikation und Persönlichkeit überhaupt für eine Einstellung in Frage kommen.

Der Fachvorgesetzte wird Ihre fachliche Eignung überprüfen, aber auch, ob Sie fähig sind, mit ihm zusammenzuarbeiten. Üblicher Weise wird er Sie auch über Ihre Aufgaben und die Fachabteilung informieren.

Die Gesprächsgestaltung

Die Gestaltung des Gesprächs hängt wesentlich von der Person, Erfahrung und Ausbildung des Interviewers ab. Je routinierter er ist, desto systematischer wird das Gespräch geführt werden. In kleineren Firmen, die nur gelegentlich Bewerber einstellen, wird das Gespräch weniger sicher und zielstrebig ablaufen.

Berufseinsteiger und Nachwuchskräfte werden gelegentlich auch mit anderen Bewerbern zu einem Gruppengespräch eingeladen. Dies dient dem direkten Vergleich der Bewerber, aber auch dazu, das Gruppenverhalten der Neulinge zu beobachten und festzustellen, wie sie sich untereinander verhalten.

Quelle: JOBworld